top of page

Schweizer Volksmusikantinnen und Musikanten verschiedenen Alters portrait und vereint als Nachschlagewerk hier auf dieser Seite.  

Hansjürg Willi, Jg.1964, wh, Wolfhausen
079 957 77 13

Mein Lebensmotto: 
Hab Mut und Spring hinein



D I E S E   S E I T E   W I R D   Z U R Z E I T   A U F G E B A U T    U N D   I S T   N O C H   L A N G E   N I C H T    F E R T  I G .   D R U M    H A B T   G E D U L D !

Unsere Leidenschaft

Das Volksmusikanten - Lexikon ist eine einzigartige Plattform, die die reiche Geschichte der Schweizer Volksmusik präsentiert. Mit detaillierten Porträts und Biografien von talentierten Künstlern vergangener und gegenwärtiger Zeiten sowie faszinierenden Fotografien bieten wir einen Einblick in die vielfältige Welt der Volksmusik. Nutzer haben die Möglichkeit, ihre eigenen Beiträge gegen eine Gebühr von Fr. 10.00 pro Eintrag zu veröffentlichen. Zudem dient unsere Webseite als Plattform zur Bekanntmachung von Veranstaltungen, die die Volksmusikszene bereichern. Seit 1996 arbeiten wir kontinuierlich an der Erweiterung und Pflege dieses einzigartigen Projekts, das eng mit der Veröffentlichung eines verwandten Buches verknüpft ist.

Mehr erfahren

Veranstaltungen

a3c8edfa-3280-469c-923f-d0d44342197e.jpg
ce5bd1ee-c4e6-4aef-a2a2-e21433743ef3.jpg
540781ea-95c5-40c6-8c6a-715c92db689b.jpg

 Ambühl Andrea 

wurde am 16. Mai 1954 in Davos geboren. Er heiratete 1979 Rita Kälin und mit ihr hatte er zwei Kinder. Als Inhaber des bekannten Gasthofs Landhaus in Davos Frauenkirch, als versierter Koch und «gmüetlicher Wirt» verwöhnt er gerne seine Gäste. Mit dem Musizieren begann Andrea erst mit 21 Jahren. Ausschlaggebend war ein Berufskollege, der wohl ein Instrument besass, selber  aber nicht musizierte. Andrea lernte so das Klarinettenspiel sowie das Saxophon nach Noten. Seine musikalische Laufbahn begann er mit den «Unterschnitter Jägerbäbä»  und seit 1980 ist er Mitglied der Ländlerkapelle «Vadrett» aus Davos. Nebst der Musik frönt Andrea, wie könnte es anders sein, der Bündner Jagd und vor allem liegt ihm die Familie am Herzen. «hawi 1996»

Ambühl Andreas

geboren am 4. Februar 1977 in Davos. Andreas Ambühl, Sohn von Heinz Ambühl, wuchsin Davos auf und besucht dort auch die Schule. Da im elterlichen Haus bereits musiziert wurde, fand Andreas schnell einmal den Zugang zur Musik. Er fing 1985 an, Klarinettenuntericht zu nehmen. Später kam die Bassklarinette und das Klavierspiel hinzu. Seine Lehrer waren oder sind heute noch René Oswald und Martin Zimmermann. Andreas Ambühl spielt mit seinem Vater in der Kapelle «Urchig» zusammen und als Vorbilder bezeichnet er in erster Linie Domenic Janett und Ueli Mooser. Auch Andreas liebt, wie sein Vater, den urchigen, gepflegten «Bündner Stil». Andreas ist ein begeisterter Rollerblades - Fahrer und im Winter gibt ihm das Snowboard das Gefühl der Freiheit «hawi 1996»

Ambühl Arthur (Tschuro)

geboren am 30. Juni 1955 in Davos. Arthur ist der jüngere Bruder von Andrea Ambühl. Er lebt heute auch in Davos  - Frauenkirch und ist in seinem erlernten Beruf als Sanitärinstallateur tätig. Arthur Ambühl brachte sich 1977 das Spielen aus dem Stegreif auf dem Schwyzerörgeli selber bei. Wie bei allen Ambühls liegt auch bei ihm die Volksmusik im allgemeinen sehr nahe und als Vorbild bezeichnet er Ernst Grossenbacher. Seit 1979 gehört er der Kapelle «Vadrett» an und unterstützt mit seinem Schwyzerörgelispiel Harmonie und Rhytmus. Auch bei Tschuro gehört die Freizeit nebst der Musik der Jagd und ferner dem Eishockey. «hawi 1996»

Ambühl Hanspeter

geboren am 24. August 1951 in Davos. Er erlernte Sanitärinstallateur und ist jetzt bei der Wasserversorgung der Landschaft Davos tätig. Als sein Bruder Jann im 1961 von der Alp zurückkehrte und auf dem Schwyzerörgeli einige Tänzli spielte, gefiel dies Hanspeter so gut, dass er sich entschloss, selber auch mit dem Musizieren zu beginnen. So brachte er sich im Selbstunterricht das Spiel auf dem Schwyzerörgeli, auf der Handorgel, Klarinette und Bassgeige bei. Bei der Gründung der Kapelle «Vadret» war er erst gute 13 Jahre alt und musste deshalb jeweils bei Engagements die Gruppe vor 22:00 Uhr verlassen und nach Hause gehen. Als seine Vorbilder bezeichnet er Thomas Marthaler, Sepp Simonelli und das «Bärner Ländlerquintett». Ländlermusik im allgemeinen und Unterhaltungsmusik haben es ihm besonders angetan. Im weiteren erfährt man von Hanspeter Ambühl auch, dass in seinem Leben die Hochjagd, die Natur allgemein und der Sport einen hohen Stellenwert haben. «hawi 1996»

Ambühl Heinz

geboren am 5. November  1948 in Davos-Sertig. Mit 16 Jahren machte Heinz Ambühl seine ersten Gehversuche auf dem Schwyzerörgeli. Er erlernte dieses Instrument mehr oder weniger im Selbststudium. Schon bald einmal sah man ihn bei verschiedenen Formationen aushelfen, bis er schliesslich seine eigene Kapelle «Urchig» gründete. In dieser Formation spielt auch sein Sohn Andreas mit. So ergänzen sich die beiden bei den Proben zu Hause. Heinz Ambühl war im Sertig (Davos) aufgewachsen und liess sich nach dem Volksschulbesuch zum kaufmännischen Angestellten ausbilden. Heute betreut er nebst seinem Beruf auch Schüler der Musikschule Prättigau und unterrichtet Schwyzerörgeli. Die Qualitäten als versierter Örgeler blieben aber auch seinem Vorbild Thomas Marthaler nicht verborgen, und so holt Thomas Heinz hin und wieder als Aushilfe zu verschiedenen Engagements. Seit dem Tod von Fredy Oswald spielt Heinz Ambühl immer wieder auch bei den «Engadiner Ländlerfründa» mit. Seine Interessen nebst der Musik gelten vorallem der Jagd. Bevorzugte musikalische Stilrichtungen von Heinz sind der Bündner- und Innerschwyzer Stil. «hawi 1996»

Ambühl Jann

geboren am 24. Dezember 1946 . Jann lebt heute in Davos Frauenkirch. Er absolvierte eine Schreinerlehre und arbeitet in seinem angestammten Beruf auf eigene Rechnung. Den ersten Kontakt mit der Musik hatte Jann im Alter von 15 Jahren beim Viehüten auf der Hauderalp ob Monstein (Davos). Er bekam dort sein erstes Schwyzerörgeli und begann gleich darauf zu üben. Dabei blieb es dann allerdings nicht. Bald lernte er auch das Klarinettenspiel nach Noten und den Kontrabass. In seiner Kapelle «Vadret» aus Davos  spielt er heute vorwiegend Bassgeige. Jann Ambühl liebt die Ländlermusik schlichtweg allgemein, im besonderen aber die urchige Bündnermusik. Seine musikalischen Vorbilder sind u.a. Luzi Bergamin mit dem «Berner Ländlerquintett», Peter Zinsli und «sina Churere Ländlerfründa», sowie die «Luzi Brüesch Musig», Passugg. Jann Ambühl spielte vor der Gründung seiner Ländlerkapelle «Vadret» mit Kaspar Ambühl und Fritz Kummer zusammen zwei Jahre in der Kapelle «Bärgfründe» mit. Ihm gelingt es immer wieder, gefällige Kompositionen zu schreiben. Neben dem Komponieren findet man Jann aber des öftern in der freien Natur, so zum Beispiel beim Bergwandern.«hawi 1996»

Ambühl Silvio

geboren am 22. Dezember  1947. Ebenfalls aus Davos stammt Silvio Ambühl.. Er lebt heute in Chur. Aufgewachsen ist Silvio aber weder in Davos noch in Chur, denn seine Eltern zogen in den frühen Fünfzigerjahren nach Filisur. Nach der Schulzeit liess er sich in Chur zum Autospngler ausbilden.  Seine Hobbies sind vorallem die Jagd und das Fischen, aber auch die Musik. Silvio erlernte 1989 das Spielen auf dem Schwyzerörgeli und trat zwei Jahre später den «Schwyzerörgelifründa Felsberg» bei.«hawi 1996»

Auer Andreas

geboren am 04. Oktober 1951 lebt heute in Fideris.Er ist eher ein unauffälliger Musikant, der sich nicht unbedingt  in den Vordergrund zu schieben wünscht. Andreas kam mit 12 Jahren in den Genuss der ersten Handorgelstunden. Sein Lehrmeister war Josef Eichinger. Da der Musiklehrer ins Dorf kam, bestritt Andreas diese Stunden zwei Winter lang mit einer gemieteten Handorgel. Nachher erlernte  er  alle Neue  von sich aus selbst und seine Mutter sparte sich das wenige Geld, das übrig blieb, um Sohn Andreas eine Orgel zu kaufen. Andreas Auer ist heute Postchauffeur im Vorderprättigau und wenn er Zeit hat, geht er gerne einmal  wandern oder man findet ihn an seiner Orgel zusammen im «Trio Rotzabächli».«hawi 1996»

Baccini Rico

geboren am 28. Juli 1957 in Sargans. Rico verbrachte seine Jugendzeit in Passugg, wo er die Primar- und Realschule besuchte. Nach der Schule wurde er Maler und betätigt sich heute  als Chauffeur bei der Firma Vescal in Chur. Seine Zeit als Musikant begann er mit 14 Jahren. Er spielte in einer Band 10 Jahre lang das Schlagzeug und wechselte  danach zur Volksmusik. Mit 27 Jahren trat er den «Churer Muulörgeler» bei und spielte dort rund vier Jahre aktiv mit. Ein weiteres Instrument erlernte  er mit 32 Jahren. Bei Oswald  Schaubin Landquart begann er das Schwyzerörgelispiel und wirkte danach in der Kapelle «Gürgaletsch» unter Hugo Stecher wacker mit. Nach einem Jahr wechselte er zu den «Schwyzerörgelifründa Felsberg» und 1992 holte ihn der einstige Lehrmeister Oswald Schaub in sein Ländlertrio. Es folgten Radioauftritte und Tonträgerproduktionen. Rico Baccini wohnt heute mit seiner Familie in Untervaz.«hawi 1996»

Bachmann Kurt

wurde am 16. April 1938 geboren. Er wird in diesem Buch aufgeführt, weil er der langjährige Partner des leider viel zu früh verstorbene Peter Burger war. Kurt Bachmann erlernte nach der Schulzeit den Mechanikerberuf und ist heute als Bundesbeamter im Zeughaus Mels tätig. Der in Sargans lebende Familienvater erlernte als Knabe das Handorgelspiel. Im Alter von sechs Jahren bekam Kurt seine erste Handorgel. Er wurde unterrichtet im Notenlesen und begann bald einmal einige Tänzli zu spielen. So richtig in die Ländlermusikszene stieg er erst im Jahre 1963 ein und wurde ein fast fanatischer Ländlermusikant. Mit Peter Burger als Partner erfuhr er das Handorgelduo bald einmal  gutes Lob aus Insiderkreisen. Als seine Vorbilder bezeichnet er die Handorgelduette «Bucheli-DellaTorre», «Betschart-Roggenmoser», die «Toggenburgerbuebe», sowie die «Kapelle Menzi-Steiner».«hawi 1996»

Battaglia Jakob

wurde am 02. März 1919 in Chur  geboren, wo er heute noch in der Giaccomettistrasse lebt. Er ist einer jener Musikanten, die über die Entwicklung der Volksmusik in der Schweiz und ganz speziell in Graubünden viel zu erzählen wissen. Von 1935 bis Silvester 1993 war er aktiver Ländlermusikant in seiner «Tanzkapelle Battaglia». Seine Instrumente, das Akkordeon und das Schwyzerörgeli, spielt er heute noch und während  einiger Jahre auch Klarinette. In den Fünfziger Jahren war er bei Christian Lampert Handörgeler in der legendären Kapelle «Falknis» aus Maienfeld. Es folgten Schallplattenaufnahmen sowie Fernsehauftritte. Jakob Battaglia durfte  mehrerer Goldkränze aus Wettspielen mit nach Hause nehmen. Heute trifft man ihn mit Kollegen, sowie mit Tochter und Söhnen in der bereits erwähnten Kapelle «Battaglia» aus Chur an. «hawi 1996»

Battaglia Otto

geboren am 8. Oktober 1951 in Masein. Der in Tschappina aufgewachsene Otto Battaglia liess sich nach der Schule am Lehrerseminar in Chur zum Primarlehrer ausbilden und wohnt heute in Seewis. Er machte mit 12 Jahren die ersten Versuche in der Musik. Auf einer Handorgel lernte er im Stegreif die gehörten Melodien und mit 19 Jahren wechselte er zu seinem jetzigen Instrument, der Klarinette. Damals entstand die Formation «Ländlerquintett Piz Beverin», in der auch sein Bruder mitspielte. Otto besuchte dann einige Stunden bei René Oswald und Josias Just, doch das meiste lernte er von sich aus und von seinem späteren Musikkammeraden Martin Zimmermann. Mit Martin Zimmermann, Martin Caflisch, Stefan Battaglia und Fortunat Caduff entstand später die Formation «Heinzenberger Ländnlerfründa»Für Otto Battaglia sind Arno Caflisch und Thomas Marthaler Vorbilder. Nebst der Arbeit und der Musik beschäftigt er sich heute vorallem mit seiner Familie. Nebenbei sieht man ihn auch ab und zu auf dem Velo und zu Fuss beim Wandern in den Bergen. Der volkstümliche Schlager, der Dixi-Stil und die klassische Musik  bilden einen Ausgleich zur Schweizer Volksmusik. «hawi 1996»

Barandun Marco

In Pratvalwohnt Marco Barandun. Er ist am 8. Februar 1960 geboren und in St.Moritz aufgewachsen. Sein Hauptinstrument war ursprünglich das Akkordeon, mit dem er auch längere Zeit bei den «lustigen St.Moritzern» und den «Bernina Boys» auftrat. Ab und zu sah man ihn auch als Alleinunterhalter bei verschiedenen Anlässen. Ich schreibe absichtlich in der Vergangenheit, da Marco sich jetzt hauptsächlich mit der Blasmusik im Domlesch beschäftigt. Der diplomierte Bankfachmann leitet heute die Musikgesellschaft Inner-Domleschg. Das ist kein blosser Zufall. Er war schon Mitglied in der Jungmusik und der MG St.Moritz und wurde bei der Militärmusik sogar zum Wachmeister ernannt. In den Jahren 1991 bis 1994 amtete Marco Barandun als Kassier des VSV Graubünden.«hawi 1996»

Bärtsch Andreas

 geboren 1952. Sechs Jahre später als sein Bruder Töni Bärtsch kam Andreas zur Welt. Auch er wurde Schreiner und arbeitet heute in Landquart. Er spielt mit der Klarinette häufig die zweite Stimme und ab und zu, so Andreas, spiele er gerne auch auf seinem Schwyzerörgeli. Die ersten Auftritte in der Gruppe fanden anfangs der Siebzigerjahre statt und zwar mit den Geschwistern Hartmann aus Furna. Es folgten einige Anlässe mit der Kapelle «Danusa» und seit 1975 ist er mit seinem Bruder Töni zusammen bei den «Prättigauer Ländlerfründa», vormals «Prättigauer Ländlerquintett». Andreas Bärtsch lebt mit seiner Frau Johanna in Trimmis. Die Beiden haben gemeinsam einen Sohn und eine Tochter.«hawi 1996»

Bärtsch Anton (Töni)

Bärtsch Anton gehört in der Bündnermusik zu einer Musikantendynastie, die mehr als ein Jahrhundert überlebte. Sein «Ureni» (Urgrossvater) war kein geringerer als der Furner Trompeterkorporal Adam Sprecher, gelebt von 1864 bis 1942. Töni Bärtsch ist am 10. Januar 1946 in Furna geboren und dort auch aufgewachsen. Er erlernte den Schreinerberuf und führt zusammen mit seinem Partner einen selbständigen Betrieb. Mit 10 Jahren erlernte Töni das Klarinettenspiel und etwas später auch noch Saxophon. Im 1966 gründete er das «Prättigauer Ländlerquintett», welches zwischenzeitlich immer wieder ein gern gesehenes und allseits beliebtes Quintett war. Zwischenzeitlich darum, weil es nach einigen Wechseln etwas ruhiger zu und her ging und die Auftritte im Quintett ein wenig in den Hintergrund traten. Heute tritt Töni oftmals mit seiner Tochter Andrea ( Akkordeon und Schwyzerörgeli) auf. Töni ist übrigens ein leidenschaftlicher Jäger.«hawi 1996»

Bärtsch Andrea

Das bei der musikalischen Familie Bärtsch auch der Nachwuchs musikalisch ist, beweist Töni mit seiner Tochter. Andrea Bärtsch kam am 5. Juni 1976 auf die Welt und wuchs mit der Musik sozusagen auf. Mit acht Jahren erlernte sie bereits bei Hans-Luzi Hunger das Akkordeon- und Schwyzerörgelispiel. Die Freude daran war nicht nur von kurzer Dauer. Andrea bewies Einsatz und Elan in verschiedenen Formationen. Bis 1992 spielte sie mit den «Calandabuaba» aus Zizers. Seither engagiert sie sich hauptsächlich in der Kapelle ihres Vaters Töni. Bei den «Prättigauer Ländlerfründa» spielt sie mit ihrer Handorgel eine wichtige Rolle. Wenn es die Gelegenheit zulässt, spielt Andrea Bärtsch auch bei kleineren Gesellschaften alleine mit der Handorgel und begleitet mit Gesang ihre Gäste in fröhlichen Stunden. Im Herbst 1996 wagte sie sich an ein neues «altes» Instrument heran. Sie erlernte das Violinspiel.«hawi 1996»

Baumgartner Pius

geboren am Weihnachtstag 1967. Pius wuchs die ersten Jahre im Tessin und in Samedan auf. Mit acht Jahren erlernte er in der Musikschule Morell in St.Moritz das Klarinettenspiel, und dies gefiel im so gut,dass der heutige Berufsmusiker schnell einmal bei der Kapelle «Trais Fluors» Anschluss fand. Über 10 Jahre spielt er in dieser Kapele und hilft ab un zu bei diversen Formationen aus, so unter anderem bei der Kapelle «Hahnensee» und der «Chapella Clavadatsch». Pius erlernte den Elektromonteurenberuf und im Jahre 1990 begann, wie bereits angesprochen, seine Berufsmusikerzeit. Er besuchte in St.Gallen die Jazzschule und begann ein Studium auf dem Tenorsaxophon, ohne deswegen die Ländlermusik zu vernachlässigen. «hawi 1996»

Becquart Marius

wurde am 12. November 1964 in Raismes in Nordfrankreich geboren. Die ersten neun Jahre lebte er mit seinen acht Geschwistern dort, bevor die ganze  Familie nach Hoch-Savoyen zog.  Schon früh kam Marius mit der Bündner Ländlermusik in Kontakt, weil seine Mutter  im Bündner Oberland aufgewachsen war. Durch seinen Cousin Arno Jehli, welcher die Familie oft in Frankreich besuchte, lernte er mit 13 Jahren Akkordeon spielen. Jede freie Minute übte Marius von da an und bereits mit 14 Jahren machte er mit dem Trio Oberalp die ersten Plattenaufnahmen. Da gab es für Marius nur noch einen Wunsch. Er wollte nach der Schule in die Schweiz ziehen und mit der Kapelle Oberalp spielen, was er denn ein Jahr später auch realisierte. In den folgenden elf Jahren mit der Kapelle Oberalp lernte Marius neben den Akkordeon auch noch Schwyzerörgeli und Bassgeige spielen. Dies machte ihn zu einem besonders vielseitigen und anpassungsfähigen Musikanten. Seine besonderen Stärken liegen im Begleiten. Nebst zahlreichen Schallplatten, Radio- und Fernsehaufnahmen machte Marius mit der Kapelle Oberalp Reisen in die USA, nach Japan,China,Afrika usw.. Die Ländlermusik ist bei Marius  nicht mehr

wegzudenken. Oft und gerne spielt er als Bassist oder  Örgeler mit seinem Schwiegervater Arno Rüedi oder auch mit Armin Buchli und Guido Fontana im Trio. Musikalische Vorbilder sind  für Marius Fredy Oswald, Josias Jenny und Sepp Simonelli. 1990 heiratete er Claudia Rüedi. Er ist Vater von zwei Töchtern und einem Sohn und arbeitet als Psyhiatriepfleger. «hawi 1996»

Bernhard Edi

dessen Name in der Bündnermusik kaum mehr wegzudenken ist, wurde 1952 in Davos geboren. Später zog die Familie nach Chur, wo Edi als Einzelkind aufwuchs. Anno 1962 durfte er die Akkordeonschule des legendären Karli Grossmann besuchen. Er war kein fleissiger Schüler, da ihm das Notenspielen nicht besonders lag und er selber gerne das spielte, was ihm in den Sinn kam. Als Dreizehnjähriger bekam Edi in der Schule einen Lehrer, der als bekannter Volksmusikant aktiv war: Töni Heinz. Mit Claudia Beeler und Peter Jehli spielte er unter dem Namen«Rabiusa» schon bald an Sonntagen im «Känzeli»oder im «Schöneck» auf. 1970  löste der mittlerweile  zum Elektromonteur ausgebildete Edi Bernhard den aus beruflichen Gründen zurückgetretenen Walter Hefti bei der Kapelle «Via Mala» als Bassist ab. Sieben Jahre später heiratete er Irene Caviezel, welche ihm einen Sohn und eine Tochter schenkte. Edi Bernhard ist seit Februar 1996 bereits 26 Jahre bei der Kapelle «Via Mala» als Bassist tätig und wie er sagt, würde er gerne weitere 25 Jahre anhängen. «hawi 1996»

Berry Hans

wurde am 21. September 1944 in Schiers geboren und wuchs bis 1956 in Fanas und später in Seewis auf. Er gehört zu jenen Bassisten, die aus der Prättigauer und Bündner Ländlermusikszene kaum mehr wehzudenken sind. Obwohl es in den letzten Jahren etwas ruhiger um ihn geworden ist prägte er sein eigenes Spiel auf der Bassgeige und verlieh der Kappelle Schesaplana, in der er heute noch bei einzelnen Auftritten mitwirkt, ein sehr gutes Fundament. Hans kam schon sehr früh mit der Musik in Berührung,war doch sein Onkel Janschi (Johann) Flütsch Mitbegründer der damaligen Kapelle Schesaplana. 1960 begann Hans auf einer Handorgel bei Musiklehrer Eichinger Stunden zu nehmen und zwei Jahre später erlernte er im Stegreif das Bass-Spiel. Für den gelernten Schreiner und heutigen Besitzer einer Schreinerei war die Kapelle Via Mala immer ein Vorbild, doch er meint auch, dass alle, die saubere und gute Ländlermusik wiedergeben, als Vorbilder gelten können. Hans Berry geht als Ausgleich zu seinem Beruf und der Musik gerne wandern und fischen. Als seine liebste Musikstilrichtung bezeichnet er gerne den alten Schlager, wie ihn z.B. Freddy Quinn oder Peter Alexander sangen. «hawi 1996»

Bisaz Casper

geboren am 19. Juli 1916 in Scuol. Chasper Bisaz ist der Vater von Men  und ein Musikant der alten Schule und als solcher seit 1926 aktiv. Er weiss sicher noch viele «Müsterchen» , wie früher im Engadin und  auch im übrigen Kanton musiziert wurde und welche Musikanten damals aktuell waren.  Sein Hauptinstrument ist der Kontrabass. Er spielt aber auch Akkordeon und, wiekönnte es anders sein bei einem alten Engadiner Volksmusikanten, die Violine. Diese erlernte er bei seinem Vater Claudio. Der pensionierte Kunstschlosser aus Scuol spielt heute mit seinem Sohn Men in der Kapelle «Trais Fluors» mit, ist Mitglied der «Familienkapelle Bisaz», Scoul, und gleichzeitig  aktives Mitglied des Oberengadiner Orchestervereins. Sein Berufist im Pensionsalter zum grossen Hobby geworden. Gerne betätigt er sich als Kunstschmied und Kunstmaler.«hawi 1996»

Bisaz Men

geboren am 19. April 1946 in Scuol.Men Bisaz besuchte  die Schule in Samedan, absolvierte  eine Schreinerlehre und ist heute Gemeindeangestellter in Celerina. Im Hause Bisaz wurde seit Generationen musiziert, und Men begann mit 20 Jahren, auf einer chromatischen Handorgel die ersten Tänzli aufzuspielen. Nebst der chromatischen Handorgel erlernte  er auch noch Schwyzerörgeli und bei seinem Vater das Bassgeigenspiel. Weitere Instrumente kamen hinzu, wie zum Beispiel die Panflöte, welche er in Deutschland bei Frederic Stock lernte und die Gittarre im Selbststudium. Dass ein so musikalischer Mensch auch einer Formation angehört ist fast ein Slbstverständlichkeit. So spielt er in der «Kapelle Bisaz»,Scuol,und gründete auch die bekannte Kapelle «Trais Fluors». Seine Vorbilder sind Reinhard Spörri und sein Vater (Kontrabass ). Nebst der Arbeit, der Musik und der Familie sucht Men Bisaz gerne Pilze und setzt sich allgemein für den Naturschutz ein.«hawi 1996»

Briner Hans

Über Hans Briner, eine Person mit zahlreichen Spezialitäten, ein Portrait zu schreiben fällt nicht leicht. So ist der nun heutige 54jährige Operator einer Grossfirma und Vater von zwei Kindern erst mit 32 Jahren zu seinem ersten öffentlichen Auftritt als Bassist in Praden gekommen, spielte sechs Jahre mit der Kapelle «Arflina», fünf Jahre in der Kapelle «Aroserfründa» und im April 1981 war er Mitbegründer  der noch heute existierenden «Strelamusig». Sein erster Auftritt in der Krone in Praden durfte er mit Domenic Jenny und Jakob Truog machen, wobei zu sagen ist, dass er mit Domenic Jenny nie den Kontakt verlor und immer noch mit ihm zusammen spielt. Hans Briner pflegt neben der Musik, in der seine Vorbilder hauptsächlich in der Stilrichtung Zoge-n-am Boge / Jenny/Marthaler liegen, auch noch andere Hobbies. So zum Beispiel ist er ein agefressener Modelleisenbähnler, ein Naturfreund und lebt gerne in seiner Maiensässhütte.«hawi 1996»

Brodt Bruno

geboren am 07. Juni 1959 in Chur. Bereits im Alter von 12 Jahren machte Bruno Brodt seine ersten «Tonversuche» auf der Klarinette. Auch ihm wurde die Ländlermusik im Elternhaus vertraut gemacht, spielten doch sein Vater Stefan und sein Onkel Mathis Brodt seit vielen Jahren in diversen Bündner Formationen als Bassgeiger resp. als Akkordeonist mit. Die ersten wichtigen Grundbegriffe für das Klarinettenspiel erlernte Bruno  bei Christian Lampert (ehemal. Kapelle Falknis) in Maienfeld, später besuchte er den Unterricht bei René Oswald. Schon als  Vierzehnjähriger durfte er mit der Kapelle «Grischuna» seines Vaters zwei Kompositionen für eine Tonträgerproduktion einspielen. Viele weitere Tonaufnahmen (7 LP / 2 CD) und rund 50 Eigenkompositionen folgten. Nebst der Klarinette spielt Bruno das Saxophon. Nach der Mittelschule erlernte er bei den PTT-Betrieben den Beruf eines Betriebsekretärs und ist heute nach diversen Job-Rotationen Stellvertretender Leiter des Postautodienstes der Region Graubünden-St.Galler Oberland. Seine musikalischen Vorbilder sind vorallem jene Musikanten, die ihren eigenen Stil prägen. So z.B. Ueli Mooser, Fritz Dünner, Arno Caflisch usw.. Dass  das Herz von Bruno Brodt nicht nur für die urchige Ländlermusik schlägt, zeigen seine multimusikalischen Interessen im Klarinetten- und Saxophonspiel in einer Big Band sowie im Spiel der Musikgesellschaft Zizers. Hobbies: Musik in der ganzen Vielfalt, seine Familie sowie sein Eigenheim in Zizers.«hawi 1996»

Brodt Stefan

geboren am 28. Mai in Fläsch. Stefan (Stäffi) Brodt begann erst im Alter von 21 Jahren so richtig zu musizieren an. Er erlernte zuerst das Schwyzerörgeli und später die Chromatische Orgel. Später faszinierte ihn das Bassgeigenspiel am meisten und er durfte beim ehemaligen Bassisten der Kapelle «Calanda» Chur, seine ersten Stunden nehmen Bald einmal beherrschte er dieses Instrument und half  bei verschiedenen Kapellen aus, bevor er mit seinem Bruder Mathis die jetzige Kapelle«Grischuna«gründete.Stefan Brodt gibt dieser Kapelle auch heute noch das nötige  Fundament. Der gelernte Zimmermann und spätere Beamte der schweizerischen Bundesbahnen ist heute Rentner. Er war in Maladers aufgewachsen und sieht heute als Vorbilder den unverwüstlichen Ueli Mooser und als Kapelle die «Engadiner Ländlerfründa»  mit Sepp Simonelle am Bass.. In seiner Freizeit unternimmt Stefan Brodt gerne Berg- und Skitouren, Velotouren und geht auf die Jagd. Nebenbei erledigt er auch noch kleine Schreinerarbeiten.«hawi 1996»

Brosi Bettina

Brosi – Batänjer Bettina erlernte mit 14 Jahren bei Josias Just in der Musikschule das Klarinettenspiel. Etwa drei Jahre später musizierte sie zum ersten Mal mit den St. Antönier Ländlerfründa. Die fünf  fanden gefallen aneinander, was bis zum heutigen Tag anhielt. Bettina ist am 19. März zur Welt gekommen und wenn man ihr Portrait so durchgeht fällt einem bald auf, dass sie eine aufgestellte Person ist. So erfährt man auch, dass sie gerne Handarbeiten ausführt und gerne verrückte mehrgängige Menüs kocht. Verwöhnen kann man sie aber auch mit einem Riz Casimir«hawi 1996»

Bucher Christoph

geboren am 21. August 1953 in Münsingen. Als Christoph fünfzehn Jahre alt war, übersiedelte die Familie Bucher vom bernischen Münsingen nach Chur, wo Christoph sich am Lehrerseminar zum Primarlehrer ausbilden liess.. Der Vater von drei Kindern; Josias, Martina, und Christian, arbeitet seit 1974 an der Stadtschule Chur als Primarlehrer. Auf 30 Jahre Musikerfahrung darf Christoph bereits zurückblicken. 1969 kaufte er sich eine Noblet Klarinette und erlernte das Spiel auf diesem Instrument autodidaktisch. Bereits 1970 war er in die «Seminarländlerkapelle» eingetreten und spielte dort bis zu seiner Patentierung im Jahr 1974. Während dieser Zeit trat er auch in die Ländlerkapelle «Grischuna» ein, bei welcher er 10 Jahre lang musizierte. Seine Rekrutenschule absolvierte er 1972 als Militärtrompeter in Zürich. Im gleichen Jahr kaufte er sich ein Schwyzerörgeli und unternahm seine ersten Gehversuche auf diesem Instrument, wobei sich diese auf den Begleitpart beschränkten. 13 Jahre lang war Christoph Bucher Mitglied der Kapelle «Peter Zinsli und sini Churer Ländlerfründa» und des «Ländlerquintetts Peter Conrad». Seit 1986 spielt er regelmässig im «Ländlerquintett Urs Glauser» und im selben Jahr wurde er Dirigent der Blasmusik der Graubündner Kantonalbank. Christoph Bucher durfte mit all diesen Kapellen verschiedene Reisen ins Ausland unternehmen, so z.B. nach England, Dänemark, Holland, Frankreich usw.. Als seine Vorbilder bezeichnet Christoph Arno Caflich, Ueli Mooser, Peter Zinsli und Josias Jenny, letztere zwei vor allem des Stils wegen.«hawi 1996»

Bühler Georg

geboren am 18. Juni 1940 in Felsberg, bekam im Alter von zwölf Jahren von seinen Eltern eine diatinische Handorgel. Auf diesem Instrument spielte er vier Jahre lang. Mit siebzehn kaufte  sich der heutige Verkehrsexperte beim Strassenverkehrsamt Graubünden ein chromatisches Akkordeon und erlernte es im Stegreif zu spielen. Bereits ein Jahr später musizierte Georg Bühler in der Kapelle «Bernina», Felsberg. Bis zu seinem Eintritt 1985 in die Kapelle «Schesaplana» wirkte er in verschiedenen Formationen aushilfsweise mit. So unter anderem bei der Kapelle «Hochwang», der Kapelle «Bündnergruass» und der «MFK -Kapelle». Als Akkordeonist fallen einem irgendwann einmal die Namen Willi Valotti und Walter Grob ein. Diese zwei Musiker sind denn auch seine grossen Vorbilder. Beim Fischen findet Schorsch Bühler seinen Ausgleich zu alltäglichen Leben.«hawi 1996»

Caduff Fortunato (Forti)

geboren am 31.Juli 1947 in Sils i. Domleschg. Der in Sils i.D. aufgewachsene Fort Caduff wurde nach seiner Schulzeit PTT-Angestellter. Heute arbeitet der in Landquart lebende Forti vorwiegend als Chauffeur. Im Jahr 1966, also mit 19 Jahren, begann er mit dem Musizieren. Sein Hauptinstrument, die Bassgeige, erlernte er im Selbststudium, wobei er sehr viel von seinem Vorbild Sepp Simonelli abschaute und übernahm. Bald einmal war er so weit,  dass er mit anderen Musikanten zu musizieren beginnen konnte und so holten ihn verschiedene Formationen zu sich, unter anderem auch die damalige Kapelle «Heinzenberger Ländlerfründa». Seine Fähigkeiten liessen auch Arno Jehli aufhorchen und dieser engagierte Forti Caduff für die Kapelle «Oberalp», mit welcher  er bereits einige Tonträger aufgenommen hat. Fernseh- und Radioauftritte folgten, und auch das Ausland liess nicht auf sich warten. Neben der Musik liebt Forti vorallem das Pistolenschiessen.«hawi 1996»

Caviezel Christian Martin

Caviezel Christian Martin wurde am 27.12.1943 geboren und ist wahrhaftig ein echter Musikant. «Christ Marti», wie man ihn nennt, wohnt mit seiner Familie in Serneus im Prättigau. Mit acht Jahren begann er das Spiel auf einer diatonischen Handorgel, trat mit 12 Jahren in die Dorfmusik Serneus ein und erlernte dort das Trompetenspiel. 15 Jahre später stellte Christ-Marti um auf Klarinette und Saxophon und spielte ab dato 7 Jahre in der Kapelle Rothorn, Zizers, mit. Daraufhin wechselte er für zwei Jahre zur Kapelle «Davoser Gruess». Dann reifte in ihm der Gedanke zur Gründung einer eigenen Formation und zwar der Kapelle «Casanna». In ihr spielt er heute noch zusammen mit Tochter Jolanda (Klarinette u. Saxophon), Hans Müller (Schwyzerörgeli und Akkordeon) sowie Paul Walder (Kontrabass).«hawi 1996»

Conzett Christian

Christian Conzett ist am 30. September 1922 in Seewis im Prättigau geboren und auch aufgewachsen. Im Alter von 13 Jahren wurde er von seinen Eltern mit einer diatonischen Handorgel beschenkt und weil Christian fleissig übte und man sah, dass die Freude zur Musik wuchs, durfte er sich mit 16 Jahren einer chromatischen Orgel weiterbilden. Es folgten Auftritte im Duo in der Gemeinde und 1940 erlernte Christian auch noch das Klarinettenspiel. Mit den beiden Mitstreitern Johann Flütsch und Hans Flütsch  gründete er die Kapelle Schesaplana. Sieben Jahre später fand Christian eine feste Anstellung bei der Bahn in Chur und damit änderte sich auch die Musikpartner. Zuerst in der Eisenbähnlermusik und später in der Kapelle Alp Grüm fand er mit Florian Burger und Georg Müller zwei Partner, mit denen er über 50 Jahre zusammenspielte. Christian hatte  im Jahre 1954 geheiratet und wohnte in Chur. Die Beiden zogen zwei Söhne gross.«hawi 1996»

Danuser Werner

geboren am 20. Dezember 1953 in Felsberg.Werner Danuser, Bürger von Felsberg, ist auch dort aufgewachsen. Nach der Schule folgten eine kaufmännische Lehre und etwas später die Ausbildung zum Betriebsökonom HWV. Heute ist Werner Danuser «Leiter zentrales Rechenzentrum und Telekommunikation» der Kanton Graubünden. In seiner Familie wurde viel musiziert. Mit 16 Jahren trat Werner der Musikgesellschaft Felsberg bei. In diesem Verein spielte er während Jahren Tenor - Saxophon. Die Spiel Rekrutenschule in Herisau absolvierte er mit dem Alt-Saxophon und später in den Wiederholungskursen spielte er auf dem Bariton Sax. In der Ländlermusik findet man Werner Danuser als Bläser (Alt- und Sopransaxophon) in der Kapelle «Hochwang» aus Felsberg. Als seine Vorbilder bezeichnet er «alle Musikanten, welche sauber und gut aufgeführte Stücke zum besten geben»- Er hört auch gerne alten Jazz und Aufnahmen von Glenn Miller. Werner betreibt die Jagd und ab und zu  sieht man ihn als Fischer unterwegs.  Bei der Ländlermusik bevorzugt er den Innerschwyzer Stil. «hawi 1996»

Dürr Claudio

geboren am 21. Mai 1961, wuchs in einer sehr musikalischen Familie in Fideris auf. Seine Musikerlaufbahn begann der heutige Familienvater während der Schulzeit mit Geigenunterricht. Später erlernte er das Bassgeigenspiel, welches er mit Bruder Johannes und seinen Eltern in der Familienkapelle Dürr spielte. Seine Vielseitigkeit bewies er als Keyboard-Spieler in der Jugend-Kollegen-Band «The Bumerangs». Heute trifft man ihn in verschiedenen Formationen, zum Teil auch als Aushilfe. Vorwiegend aber findet man den Aussendienstmitarbeiter eines Handelsunternehmen für Baumaterialien in der Kapelle Trio Rötzabächli mit Christian Kessler und Andreas Auer. Claudio Dürr sucht den Ausgleich zum Beruf und zur Musik bei seiner Familie. Im Sommer fährt er gerne mit dem Mountainbike und im Winter ist er leidenschaftlicher Skifahrer.«hawi 1996»

Egli Anna

Egli Anna aus Ascharina (St.Antönien), ist am 24. April 1970 zur Welt gekommen. In St.Antönien besuchte sie auch die Grundschule und begann sich schon sehr früh mit der Musik zu beschäftigen. Die Ländlermusik gehört zu ihrer Lieblingsmusik und so machte sie 1985, also mit 15 Jahren, in der Musikschule Prättigau bei Peter Weber ihre ersten Gehversuche. Sie lernte zuerst das Flötenspiel, bevor sie zur Klarinette wechselte. Die gelernte Diät-Köchin ist eine vielseitige Person. Mit Musigä, Reisen, Sport und Handarbeit füllt Anna Egli ihre Zeit voll aus. Anna spielt heute bei den St. Antönier Ländlerfründa.«hawi 1996»

Egli Christian

Egli Christian, geboren am 16. Mai 1969, ist der ältere Bruder von Anna Egli. Im Gegensatz zu Anna lebt er noch in Ascharina und geht seinem angestammten Beruf als Schreiner nach. Mit 14 Jahren erlernte er in der Musikschule Prättigau unter der Leitung von Heinz Ambühl, Davos, das Schwyzerörgelispiel. Christian Egli ist ein sehr naturverbundener Mensch. Als echter St.Antönier geht er gerne auf die Hochjagd. Sein Lieblingsgetränk ist die Milch und da er sehr aufmerksam mitverfolgt was im Tal läuft, ist die Prättigauer Talchronik sein liebstes Buch. Nebst der Musik gehört das Pistolenschiessen in den weiteren Kreis seiner Hobbies.«hawi 1996»

Fausch Luzi

Fausch Luzi wurde am 23. Juli 1922 in Seewis Pardisla zusammen mit dem Zwillingsbruder Georg geboren. In Seewis – Pardisla verbrachte er auch die Jugendzeit. Da sein Vater schon musikalisch war, und Luzi immer wieder Aufnahmen ab einem alten Grammofon hörte bekam er bald einmal Freude an der Ländlermusik. Im Jahre 1935 spielte an einem Waldfest in Grüsch die damals populäre Kapelle Luzi Brüesch auf, was er sich natürlich nicht entgehen liess. Der Luzi Brüesch-Stil wurde denn auch sein Vorbild. Sein älterer Bruder konnte Akkordeonunterricht nach Noten nehmen und war Luzi ab 1937 damit behilflich. Luzi Fausch spielte Tänzli mit Zedi Davatz-Hartmann, welche eine Schülerin des damaligen Altmeisters Joh. Wieland war. 1970 wurde Luzi Fausch von Josef Peretti angefragt, ob er in der Kapelle Plessur mitspielen wolle und er sagte prompt zu. Acht Jahre war er nun festes Mitglied dieser Formation und gründete danach die Kapelle Danusa. Von Luzi Fausch gäbe es noch vieles zu erzählen, war es ihm doch vergönnt, mit Josias Jenny, Thomas Marthaler und auch mit dem nach Amerika ausgewanderten und früh verstorbenen Goldi Merker zu musizieren.«hawi 1996»

Flütsch Luzi

geboren am 08. Mai 1951. Luzi Flütsch lebt heute mit seiner Familie in Pany, wo er eine eigene Schreinerei führt. Der Schweizermeister im Pistolenschiessen ist, wenn man ihn so betrachtet, wirklich die Ruhe selbst. Luzi kann nichts aus der Ruhe bringen. Das Spielen auf seinem Lieblingsinstrument, dem Schwyzerörgeli, lernte er 1987 in der Werkstatt seiner Schreinerei. Als er mir die Angaben zu seiner Person machte, fiel mir eines auf. Er liest gerne, aber nicht etwas Hemingway, Konsalik oder so. Sein Lieblingsbuch ist, man lese und staune: «Wie Globi Bauer wurde». Nun gut, Luzi Flütsch wurde nicht Bauer, sondern ein ausgezeichneter Schreiner. Als Lieblingsessen sieht er gerne einen Hackbraten mit Teigwaren auf dem Tisch und sein Getränk ist ein herrlich frisches Calanda Bier. Besonderes Merkmal: Sein Bart, der zu den Hüten der St.Antönier Ländlerfründa ausgezeichnet passt.«hawi 1996»

Gadient Peter

geboren am 24. Oktober 1950 in Chur. Peter Gadient, ein Musikant mit einem guten Namen, wohnt in Trimmis. Er begann mit 19 Jahren zu musizieren. Schon während der Jugendjahre kam er in Kontakt mit der Musik und der Ländlermusik im besonderen. Vater Lenz Gadient und Schwester Dorli sangen oft miteinander. Peter erlernte bei René Oswald in Chur das Klarinettenspiel und seit einigen Jahren hört man ihn in seiner Kapelle «Rhygold» auf der Klarinette und dem Saxophon. Neben diesem Engagement sieht man Peter schon seit über 20 Jahren mit den «Schwyzerörgelifründa Felsberg»umherreisen. Wenn man nach seinen Vorbildern fragt, so kommt ein Name sofot zum Zug: Fritz Dünner. Peter betreibt als gelernter Landwirt de Hof seiner Eltern und hält sich im Winter mit Skifahren sportlich auf der Höhe. «hawi 1996»

Giger Claudio

 geboren am 22. Oktober 1976 in Chur. Der junge künftige Primarlehrer Claudio Giger aus Chur spielt Handorgel in der Ländlerkapelle «Via Mala». Seine Hobbies nebst  der Musik sind Skifahren und Tennis. Zudem ist er begeisterter Eisenbahn- und Bergbahn-Fan. Seine ersten Handorgelstunden besuchte Claudio 1986 im Alter von 10 Jahren bei Karl Grossmann in Chur. Weiteren Unterricht erhielt er bei Sonja Durisch. Claudio begann in der Juniorenabteilung des Handharmonika-Spielrings Grossmann mitzuwirken, wo er heute noch als Orchestermitglied aktiv ist. Da ihn die Ländlermusik bereits von Beginn an begeisterte, was auch ein Hauptgrund für seine Instrumentenauswahl gewesen sein mag, nahm er ab 1993 weitere Stunden bei Carmen Borelli in Trimmis. Sie machte den aufmerksamen Claudio Giger mit dieser Stilrichtung  noch mehr vertraut und ermöglichte ihm das Zusammenspiel in einer Ländlerformation. So begannen die ersten kleinen Auftritte. Immer wieder musiziert er gerne mit seinem Bruder und verschiedenen Musikkollegen gemeinsam.Im Unterricht am Bündner Lehrerseminar lernte Claudio die Grundlagen der Harmonielehre kennen. Seither setzt er seine musikalischen Ideen gelegntlich in eigenen Kompositionen um und schreibt Ländlermusikstücke. Als sich Anfang 1996 die unerwartete Möglichkeit ergab, in der Ländlerkapelle «Via Mala» mitzuspielen, nahm er dieses Angebot mit Begeisterung an und hofft, in Zukunft sein Hobby und seinen Beruf unter ein Dach bringen zu können.«hawi 1996»

Gadient Peter

geboren am 24. Oktober 1950 in Chur. Peter Gadient, ein Musikant mit einem guten Namen, wohnt in Trimmis. Er begann mit 19 Jahren zu musizieren. Schon während der Jugendjahre kam er in Kontakt mit der Musik und der Ländlermusik im besonderen. Vater Lenz Gadient und Schwester Dorli sangen oft miteinander. Peter erlernte bei René Oswald in Chur das Klarinettenspiel und seit einigen Jahren hört man ihn in seiner Kapelle «Rhygold» auf der Klarinette und dem Saxophon. Neben diesem Engagement sieht man Peter schon seit über 20 Jahren mit den «Schwyzerörgelifründa Felsberg»umherreisen. Wenn man nach seinen Vorbildern fragt, so kommt ein Name sofot zum Zug: Fritz Dünner. Peter betreibt als gelernter Landwirt de Hof seiner Eltern und hält sich im Winter mit Skifahren sportlich auf der Höhe. «hawi 1996»

Giger Claudio

 geboren am 22. Oktober 1976 in Chur. Der junge künftige Primarlehrer Claudio Giger aus Chur spielt Handorgel in der Ländlerkapelle «Via Mala». Seine Hobbies nebst  der Musik sind Skifahren und Tennis. Zudem ist er begeisterter Eisenbahn- und Bergbahn-Fan. Seine ersten Handorgelstunden besuchte Claudio 1986 im Alter von 10 Jahren bei Karl Grossmann in Chur. Weiteren Unterricht erhielt er bei Sonja Durisch. Claudio begann in der Juniorenabteilung des Handharmonika-Spielrings Grossmann mitzuwirken, wo er heute noch als Orchestermitglied aktiv ist. Da ihn die Ländlermusik bereits von Beginn an begeisterte, was auch ein Hauptgrund für seine Instrumentenauswahl gewesen sein mag, nahm er ab 1993 weitere Stunden bei Carmen Borelli in Trimmis. Sie machte den aufmerksamen Claudio Giger mit dieser Stilrichtung  noch mehr vertraut und ermöglichte ihm das Zusammenspiel in einer Ländlerformation. So begannen die ersten kleinen Auftritte. Immer wieder musiziert er gerne mit seinem Bruder und verschiedenen Musikkollegen gemeinsam.Im Unterricht am Bündner Lehrerseminar lernte Claudio die Grundlagen der Harmonielehre kennen. Seither setzt er seine musikalischen Ideen gelegntlich in eigenen Kompositionen um und schreibt Ländlermusikstücke. Als sich Anfang 1996 die unerwartete Möglichkeit ergab, in der Ländlerkapelle «Via Mala» mitzuspielen, nahm er dieses Angebot mit Begeisterung an und hofft, in Zukunft sein Hobby und seinen Beruf unter ein Dach bringen zu können.«hawi 1996»

Florian Giger

der am 24. März 1956 zur Welt kam, ist ein Bläser, dem man gerne zuhört. Seine ersten musikalischen Gehversuche machte er in der MG Malix mit den Instrumenten Trompete bzw. Flügelhorn. Mit 13 Jahren besuchte er den Klarinettenunterricht im Musikhaus Fischer in Chur und wechselte später als Schüler zu René Oswald und Josias Just. Florian Giger gründete 1972 zusammen mit Freund Hermi Castellazzi die Kapelle «Alp Salaz, welche 1976 auf Kapelle «Rothorn» umgetauft wurde. Fluri Giger besuchte während der Mitwirkung in der MG Malix zwei Kurse als Dirigent und leitete auch noch die Jungbläser Malix. Im Beruf hat er sich zum Schadeninspektor der Versicherungsbranche aufgearbeitet, und zum Ausgleich wandert er gerne in der Bündner Bergwelt. Sein drittes Hobby ist der Computer. Auf diesem sammelt er sämtliche Musiknoten, die ihm in die Finger geraten.«hawi 1996»

Heinz Anton

geboren am 3. Mai 1929 in Igis. Ein Klarinettist, dessen Elternhaus in Valzeina im Prättigau steht, wo er als Sohn eines Landwirtes und Schwyzerörgelers aufwuchs und die Schule besuchte. 1946 legte er sich seine erste Klarinette zu, auf der er durch Selbststudium spielen lernte, indem er Schallplatten abhörte. Im folgenden Jahr war er bereits soweit fortgeschritten, dass er mit zwei seiner Schulkameraden, die für die Handorgelbegleitung sorgten, öffentlich auftreten konnte. Bisher in Land- und Forstwirtschaft tätig, entschied sich Zweiundzwanzigjährige für einen beruflichen Neubeginn mit dem Besuch des Lehrerseminars in Chur. 1953 trat er mit seiner Formation «Älpli-Buaba» erstmals an die Öffentlichkeit. Während seiner Wanderjahre als Lehrer ( u.a. als Reallehrer in Chur) spielte er in verschiedenen Formationen mit. Die musikalischen Vorbilder des seit 1985 wieder in Valzeina niedergelassenen Klarinettisten und Komponisten von rund 30 Tänzen waren Ribary sen., Luzi Brüesch und Paul Kollegger. Die Lehrtätigkeit, welche sein Hobby Bienenzucht mit einschloss, übte er bis zu seiner Pensionierung an der landwirtschaftlichen Schule Plantahof in Landquart aus.«hawi 1996»

Hunger Hans-Luzi

geboren am 19.Januar 1953 in Safien. Hans-Luzi Hunger erblicktein Safien-Platz das Licht der Welt und verbrachte mit seinen sechs Geschwistern eine unbeschwerte und lebensfrohe Jugendzeit. Die Musik war für ihn schon von früher Kindheit an etwas faszinierendes. Immer wenn im Radio von den besten Kapellen Musik zu hören war, konnte er seinen Traum als Akkordeonist auffrischen. So kam es dannsoweit, dass sein Vater das nötige Verständnis aufbrachte. Mit 13 Jahren durfte Hans-Luzi bei seinem damaligen Lehrer Hans Findschi die ersten Schritte auf dem Akkordeon erlernen. Im 16. Altersjahr begann für ihn ein neuer Lebensabschnitt. Er trat bei der Firma Weber in Chur eine Verkäuferlehre an. Gleich anschliessend absolvierte Hans-Luzi bei der gleichen Firma eine kaufmännische Lehre. Damit  blieb ihm nicht mehr viel Zeit, um seinen musikalischen Interessen nachzugehen. Erst nach dem Abschluss der Ausbildung und nach längerer militärischer Dienstzeit konnte er seinem Hobby wieder nachkommen. Immer mehr  faszinierten ihn Volksmusikstilrichtungen wie z.B. französischen Musette, ungarische-und russische Volksmusik und natürlich auch anspruchsvolle Schweizer Volksmusik. Hans-Luzi Hunger spielt seit 26 Jahren in der Kapelle «Rhygold», eine  immer gern gesehene und gehörte Kapelle. Gleichzeitig zu seinem beruflichen Engagement und der Musik unterrichtet er seit 1984 Akkordeon- und Schwyzerörgelischüler. 1993 übernahm er das Amt des Kantonalpräsidenten des VSV Graubünden.«hawi 1996»

Janett Curdin

geboren am 24. September 1953 in Tschlin. Der heute im thurgauischen Sulgen lebende Curdin Janett ist einer der bekannten Brüder Janett aus Tschlin. Nach der obligatorischen Schulzeit besuchte er die Kantonsschule in Chur und studierte anschliessend Maschineningenieur an der ETH in Zürich. Danach bildete er sich musikalisch am Konservatorium in Winterthur weiter und amtet heute als freischaffender Musiklehrer. Zurückblickend in seine Jugendzeit erfährt man von Curdin Janett, dass er mit etwa 9-10 Jahren seine ersten Versuche mit der Musik machte. Er begann Klavierunterricht zu nehmen. Als er etwas späterin die von seinem Vater geleitete Knabenmusik Tschlin eintrat, erlernte er als erstes das Es-Horn und später das Spiel auf der Posaune, die dann beim Musikstudium sein Hauptinstrument war. Das Akkordeon- und Bassgeigenspiel eignete sich Curdin auf autodaktische Weise an. Seine Vorbilder in der Musik sind in den Anfängen zu finden. Von seinen beiden Onkel Clà und Giovanin Janett «schauten» die Gebrüder viel ab.Mit ihnen hat Curdin zusammen mit seinen Brüdern oft musiziert. Curdin Janett wandert gerne und liebt gute Lektüre. Mit Jazzmusik,wie zum Beispiel Louis Armstrong oder Miles Davis bringt man ihn musikalisch so richtig in Schwung, wobei fast jede Art von Musik in seinem Repertoire zu finden ist.«hawi 1996»

Janett Fritz

Janett Fritz, geboren am 17. Oktober 1947 in Strada. Der pensionierte Posthalter lebt heute in Schiers. Er wuchs in im Engadin zusammen mit seinen Cousins (Duri, Domenic, Curdin und Jachen) auf. In Strada besuchte er die Volksschule und nach dieser liess er sich zum Postbeamten ausbilden. Fritz kam, wie seine Cousins auch schon sehr früh mit der Musik in Berührung. Mit ca. 10 Jahren versuchte er es auf dem Akkordeon, welches er bei bei Frau Julia Hartmann-Thöny, Giarsun, erlernte. Später zeigte ihm sein Vater jene Griffe, welche es auf dem Saxophon zu lernen galt. Während seiner beruflichen Ausbildung verflachte sich das Musizieren und so griff er nur noch gelegentlich zu den Instrumenten. Umso mehr fand Fritz später Freude daran. Er besuchte zwei Dirigentenkurse, leitete 23 Jahre die Jugendmusik Schiers, 5 Jahre die MG Jenaz, ist Dirigent der Musikgesellschaft Maienfeld und er leitet auch die in Insiderkreisen bestbekannte Old-Style Big Band Zizers. In dieser Gruppe kann er zusammen mit seinen Kollegen das Musikpotenzial der Janett`s richtig ausleben lassen, spielt er doch vom Ländler bis zum Schlager jede Musikrichtung. Fritz Janett`s Vorbilder sind eigentlich alle Musikanten, welche Sorge tragen zur Musik und diese in einer sauberen und gepflegten Art wiedergeben. Als Ausgleich zum Alltag verbringt er seine Freizeit im Sommer und Herbst vorallen mit Velofahren und der Hochjagd. Im Winter macht ihm das Skifahren am meisten Spass.«hawi 1996»

Kessler Christian

geboren am 24. September 1961 in Schiers. Der in Conters aufgewachsene Christian Kessler trat bereits mit zehn Jahren in die Jugendmusik Küblis ein und erlernte dort das Klarinettenspiel. Nach der Schule liess er sich zum Kaminfeger ausbilden und bald darauf machte er den Abschluss als Kaminfegermeister. Während der Lehre fuhr Christian regelmässig nach Chur zu René Oswald, welcher ihm Klarinettenunterricht erteilte. Christian zog es nicht zuletzt des Berufes wegen nach Horgen ins Unterland. Dort trat er der Musikgesellschaft Horgen bei und auch hier war er bestrebt, seine bläserischen Fähigkeiten bei Willi Honegger in Wollerau zu verbessern. Christian Kessler sah man nicht nur in Blasmusikkreisen. Er fühlte sich als Bündner auch zur Volksmusik hingezogen. Ab und zu half er bei Kapellen aus, bevor er als festes Mitglied in das neu gegründete «Ländlerquintett Rhätikon» eintrat. Als sein Vorbild erwähnt Christian den Bläser Bruno Syfrig aus Horgen, der vor allem durch seine Interpretationsgabe und Technik zu begeistern vermochte. Nebst der Arbeit und der Musik ist Christian Kessler gerne auf Skitouren und auf dem Mountainbike unterwegs.«hawi 1996»

Kessler Jolanda

Kessler Jolanda, geboren am 12. August 1967 in Davos. Jolanda wuchs in einer Familie auf, in der oft musiziert wurde. So erstaunt es nicht, dass sie mit 12 Jahren in der Jugendmusik Serneus mitspielte. Dort, unter dem Zepter von Chr. Müller und ihrem Vater, erlernte sie das Klarinettenspiel. Da sie fleissig übte und auch gute Fortschritte machte, durfte sie bald einmal mit ihrem Vater bei den Proben in der Kapelle «Rothorn» mitmusizieren. Mit 18 Jahren wurde Jolanda festes Mitglied in der von ihrem Vater neu gegründeten Kapelle «Casanna». Daneben blieb sie aber immer der Blechmusik treu und wechselte von der Musikgesellschaft Serneus in die MG Grüsch und zwar deshalb, weil Jolanda nach ihrer Ausbildung zur Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin dort die Schüler die Schüler der Primar und Oberstufe unterrichtete. Jolanda Kessler wohnt heute mit ihrer Familie auch dort und pflegt als weitere Hobbies das Wandern, Skifahren und ihren Garten.«hawi 1996»

Keller Jakob

geboren am 09. Oktober 1932. «Joggi» Keller(Akkordeon und Schwyzerörgeli) hat seine musikalische Laufbahn mit 20 Jahren in der Kapelle «Bernina» begonnen. Anschliessend spielte er bis 1956 in der Kapelle «Alpengruss», Chur und von 1956 bis 1961 in der Unterhaltung-und Ländlerkapelle «Olympia». Neben seiner Mitwirkung in der Kapelle «Via Mala» betätigte er sich von 1961 bis 1970 zusammen mit Heini Morell im «Handorgelduett Morell-Keller», anschliessend im «Handorgelduett Keller-Schaub» und ab 1978 spielte er mit seinem Sohn René im «Handorgelduett Keller-Keller». Hauptberuflich ist Jakob als Verkäufer in der Radio- und Fernsehbranche tätig und wohnt in Chur. Nebst der Musik, welche stets immer um ihn ist, liebt Jakob das Wandern mit seiner Frau und Hund Rex auf sein Maiensäss. In Chur besitt er einen kleinen Schrebergarten am Rande der Stadt, wo die Gartenarbeit auf ihn wartet. «hawi 1996»

Keller René

geboren am 13.August 1958. René Keller, Sohn von Jakob Keller, wuchs in Chur  in einer musikalischen Familie auf. Er erlernte das Handorgelspiel, besass er doch in seinem Vater einen guten Lehrmeister. Später spielte René in einer modernen Band als Bassgitarrist, vernachlässigte jedoch das Akkordeon nicht und trat 1978 in die Kapelle «Via Mala» ein als Akkordeonist und Schlagzeuger. René Keller erlernte den Automechanikerberuf und betätigte sich anschliessend als Verkäufer in der Autobranche. Heute ist er Lokführer bei den SBB und wohnt mit seiner Familie in Zürich. Durch seine unregelmässige Arbeitszeit wurde René leider gezwungen, das Musizieren in den Hintergrung zu stellen sodass er der Kapelle «Via Mala» nicht mehr so häufig zur Verfügung steht.«hawi 1996»

Kollegger Thomas

geboren am 3. April 1969 in St. Moritz. Alphorn, Geige, Euphonium, Es-Horn und andere Instrumente gehören zu Thomas. Er ist, so behauptet man, der einzige, der das Alphorn im Kopfstand spielt. Thomas wuchs ebenfalls in St Moritz auf und verliess dann das Engadin bald einmal um an der Uni Bern zu studieren. Der heutige Jurist ist nebenbei Blasmusikdirigent und Militärtrompeter. Als Jurist ist er stark an Literatur interessiert.«hawi 1996»

Länzlinger Urs

geboren am 20. Oktober 1958. Die erste aktive Begegnung mit der Musik machte Urs Länzlinger auf  einer Handorgel . Dieses Instrument spielt er heute noch und wirkt auch mit in der Kapelle «Rothorn» aus Zizers . Urs ist ein St. Galleroberländer, aber schon seit mehreren Jahren im Kanton Graubünden wohnhaft. Nach der Schulzeit spielte er längere Zeit im Raum Flums Tanzmusik mit seinen Geschwistern. Als Fünfzehnjähriger erlernte er noch weitere Instrumente und besonders faszinierte ihn die Blechmusik. Er erlernte das Trompetenspiel und wechselte nach einiger Zeit zum Waldhorn. Auf diesem Instrument liess Urs sich dann zwei Jahre lang am Konservatorium Zürich ausbilden. 1985 schloss er an der Musikakademie in Zürich mit dem Blasmusikdirektor ab, und von da an war Urs ein gefragter Mann bei den Musikgesellschaften. So leitete er während fünf  Jahren die MG Azmoos/SG und seit 1986 die Harmoniemusik Flums. Urs Länzlinger machte schliesslich sein Hobby zum Beruf und eidg. geprüfter Blasinstrumentenbauer. Er eröffnete zuerst in Zizers, dann in Untervaz ein eigenes Musikhaus, in dem er sich hauptsächlich den Blasinstrumenten widmet. Nebst diesen Tätigkeiten bleibt ihm, mit Ausnahme  der Modelleisenbahnen, kaum noch Zeit für ein Hobby.«hawi 1996»

Mayer Andres

Mayer Andres, geboren am 24. Oktober 1944 in Klosters. Andres Mayer wuchs in Klosters auf und absolvierte nach der Volksschule eine Schreinerlehre. Im Alter von zehn Jahren ertönten in der Stube die ersten Töne. Er bekam eine diatonische Handorgel und erarbeitete sich in kurzer Zeit die gewünschte Spielfertigkeit. Ein paar Jahre später legte er sich ein Schwyzerörgeli zu und sofort begriff Andres auch dieses Instrument, ebenfalls aus dem Stegreif bei sich zu Hause. Mit anderen Volksmusikanten wurde bald einmal in froher Runde gespielt und so schloss er sich mit Töni Bärtsch in der Formation «Prättigauer Ländlerquintett» zusammen. Heute spielt Andres immer noch mit Töni zusammen, allerdings unter dem Kapellennamen «Prättigauer Ländlerfründa» . Immer wieder stellt er auch in anderen Formationen als Aushilfe sein Können unter Beweis. Der nach wie vor immer noch in Klosters lebende Andres Mayer bevorzugt jene Musikrichtung, welche sein Vorbild, Josias Jenny, ausgeübt hatte. Nebst seinem Beruf und der Musik ist Andres ein begeisterter Jäger.«hawi 1996»

Meier Andrea

Meier Andrea, geboren am 5. März 1967 in Schiers, lebt mit seiner Familie in Stels. Der gelernte Schreiner arbeitet heute als Forstwart bei der Gemeinde Schiers. Seine musikalische Laufbahn begann relativ spät. Mit 17 Jahren erlernte er in der Musikschule Prättigau das Kontrabassspiel unter Anleitung von Andrea Thöny. Andrea gehört heute zur festen Besetzung der Familienkapelle «Stelserbuebe». Familienkapelle deshalb, weil nebst Claudia Lietha drei Geschwister mitspielen. Mit dieser Formation hatte er schon verschiedene Augtritte in Radio und Fernsehen.«hawi 1996»

Meier Elsbeth

geboren am 10. Mai 1971 in Schiers. Elsbeth Meier ist von den Geschwistern Meier die jüngste und auch einzige Frau. Nach der Schule in Schiers liess sie sich zur Kindnergärnterin ausbilden. Auch Elsbeth nahm, wie ihre Geschwister, die ersten musikalischen Sprünge in der Musikschule Prättigau. Sie hatte ja in der Familie mit Bruder Joos ein gutes Vorbild und eiferte ihm nach, indem sie das Klarinettenspiel erlernte. Auch sie zog es nach Chur zur musikalischen Weiterbildung. Dort besuchte sie den Unterricht von Josias Just. Seit 1990 spielt sie in der Familienkapelle «Stelserbuebe» mit.Elsbeth Meier ist naturverbunden und betreibt viel Sport in ihrer Freizeit. Reisen ist ein weiteres Hobby, das sie, wenn immer es geht, gerne ausübt.«hawi 1996»

Meier Joos

Ein Jahr jünger als Andrea ist sein Bruder Joos. Er betreibt heute den elterlichen Bauernhof in Stels und betätigt sich in den Wintermonaten als Snowboardlehrer in der Schweizer Skischule Grüsch/Danusa. Joos hat ist wie sein Bruder Andrea verheiratet und hat Kinder. Das Musizieren lernte er ebenfalls in der Musikschule Prättigau, von wo er 1986 bis 1988 zu René Oswald nach Chur wechselte. Als Bläser begann er die öffentlichen Auftritte mit seinen Geschwister in der Formation «Stelserbuebe». Seine Fähigkeiten als Bläser drangen aber bald einmal auch zu den Ohren von Bruno Brodt, und dieser holte den talentierten Joos 1991 auch zur Ländlerkapelle «Grischuna» nach Zizers.«hawi 1996»

Meier Valentin

Meier Valentin, genannt Vali, wurde am 25.Januar 1966 als ältester der Geschwister Meier geboren. Er ist gelernter Zimmermann und das ihm dieser Beruf liegt, bewies er mit dem Bau seines schmucken Eigenheims ( natürlich aus Holz ) in Stels, indem er heute mit seiner Familie lebt. 1984 trat er in die Musikschule Prättigau ein und lernte dort das Schwyzerörgelispiel, das er seit 1986 mit seinen Geschwistern in der Kapelle «Stelserbuebe» ausübt. Nebst der Musik engagiert sich Vali stark für seine Familie. In den Wintermonaten zieht es ihn aber auch in den Schnee. Er ist bei den Bergbahnen Jakobshorn in Davos als Pistenrettungschef tätig. «hawi 1996»

bottom of page